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Wie funktioniert eigentlich eine Weinlese?

Bei der Weinlese gibt es einmal die manuelle Lese und die maschinelle mittels eines Vollernters. Bei der manuellen Lese werden die reifen Trauben von der Hand abgeschnitten, dabei kann dabei geachtet werden, dass nur die besonders reifen Trauben mitgenommen werden. Diese Art der Lese ist das Prädikat der Qualitätsweine, sogenannte Prädikatsweine.

Manuelle Weinlese

Die manuelle Lese ist die Wahl der Winzer, wenn sie ihre Trauben unbeschädigt zur Weinproduktion bringen wollen. Je unbeschädigter die Trauben sind, desto weniger Schwefel muss dem Wein später zugeführt werden, was seine Qualität erhöht. Auch wenn es für den Laien suspekt klingt, doch die manuelle Lese ist auch der einzige Weg an deine ausreichende Menge an Trauben von bester Güte zu kommen: den edelfaulen Beeren. Durch diese besondere Fäule von denen die Trauben befallen sind, können im Endeffekt Qualitätsweine gemacht werden, die aufgrund ihrer geringen Menge pro Jahrgang einen hohen Wert und daher Preis haben.

Vollernter

Der sogenannte Vollernter ist die maschinelle Variante zur Lese. Das große Gefährt hat in der Mitte des Fahrzeugs eine Art Tunnel der hoch genug ist, dass er Platz für die Weinreben hat. Zur Lese wird der Vollernter über den Reihen ausgerichtet und darüber hinweg bewegt. Die Lese erfolgt dann mehr als Ernte. Die Trauben fallen durch Klopfen und Rütteln auf ein Lamellensystem, was die Trauben dann über ein Förderband in einen Auffangbehälter leitet. Laub und Äste die dabei ebenfalls ins System geraten, werden durch Gebläse wieder entfernt.

Für Gebiete wie die Mosel, wo es nahezu ausschließlich Steillagen-Weinreben gibt, wurde 2007 ein entsprechendes Vollerntefahrzeug vom rheinland-pfälzischen Weinbauministerium vorgestellt, dass trotz Steigungen bis zu 60° noch die Ernte vornehmen kann.

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