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Wie entsteht guter Rotwein?

Wir alle lieben es von Zeit zu Zeit ein gutes Glas Rotwein zu trinken. Doch wie entsteht so ein edler Tropfen eigentlich? Und welche Prozesse in der Herstellung machen aus einem normalen Wein einen Spitzentropfen? Hier ein paar kurze Fakten über die Weinherstellung.

Die Weinherstellung ist komplex

  • Alles beginnt natürlich mit der Traube. Um einen Rotwein herzustellen, werden blaue Früchte benötigt. Vor allem die Sorten Cabernet Sauvignon, Merlot und Spätburgunder werden für die Produktion von Rotwein verwendet. Daneben gibt es noch viele weitere Rebsorten, die ebenfalls einen guten Rotwein ergeben.
  • Die Produktion von Rotwein unterscheidet sich von der anderer Weinsorten wie Weißwein oder Róse. Nach der Lese und dem Selektieren der Trauben erfolgt bei der Rotweinherstellung zuerst das Maischen. Hierbei werden die Trauben aufgebrochen und die festen und flüssigen Bestandteile verbinden sich.
  • Der entstehende Most wird unter Zuhilfenahme von Hefe zum Gären gebracht. Rotwein wird dabei länger vergoren als andere Weinsorten, je nach Qualität und Rebsorte schwankt die Gärungszeit zwischen vier Tagen und mehreren Wochen. Häufig wird Rotwein billiger verkauft, wenn er kürzer vergoren wurde, das heißt jedoch nicht, dass seine Qualität dadurch niedriger sein muss.
  • Ist die Zeit im Gärbehälter abgelaufen, dann wird die Maische durch das Pressen in flüssige und feste Bestandteile getrennt.
  • Anschließend folgt der sogenannte Ausbau, weill heißen die Lagerung und Verfeinerung des Rotweins. Auch hier wird die Qualität maßgeblich beeinflusst. Während hochwertige Weine in Barriquefässern gelagert werden, erfolgt die Reifung bei günstigeren Produkten vor allem in Stahltanks. Die Dauer des Ausbaus ist ebenfalls ein entscheidender Faktor für die Güte, denn hochwertige Rotweine werden teilweise mehrere Jahre in den Fässern gelagert. Alter und Größe des Fasses können die Prägung des Weins stark mitbestimmen, häufig werden deshalb mehrere Chargen miteinander verschnitten.
  • Mit der Abfüllung der Weine ist der Reifungsprozess häufig noch nicht abgeschlossen, denn auch in der Flasche verändern sie noch ihr Aroma. So können prinzipiell alle Rotweine in der Regel noch mindestens vier Jahre nachreifen, ganz egal ob der Rotwein billiger oder teurer ist. Wirkliche Spitzenprodukte sind auch nach Jahrzehnten der Lagerung noch nicht völlig ausgereift.

Wie entsteht ein Spitzenjahrgang?

Die Qualität des Rotweins wird durch viele Faktoren beeinflusst. Maßgeblich für einen guten Jahrgang ist natürlich die Qualität der Trauben, denn nur wenn diese stimmt, ist ein Spitzenjahrgang möglich. Aber auch andere Dinge beeinflussen die Qualität. Vor allem die Dauer der Maischegärung und die Länge des Ausbaus sind entscheidend. Daneben spielt auch der Verschnitt eine wichtige Rolle, denn nicht immer wird ein sortenreiner Wein verkauft.

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