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Tempranillo im Fokus

Der Tempranillo, das Synonym für Riojaweine, Spanien, Urlaub, Sonne und unbeschwerten Genuss hat eine Geschichte. Eine sehr spannende Geschichte, die sich in weiten Teilen wie ein guter Krimi liest, dessen Ausgang den Leser verblüfft. Was dem Franzosen sein Bordeaux, ist dem Spanier sein Rioja. Die Bedeutung dieser Weinanbaugebiete und der Regionen ist Kulturerbe und Stolz der Nationen. Hier steht die Wiege des Tempranillo, … oder doch nicht?

Fakten und Zahlen

Wo die Wiege stand bzw. er seine Kinderstube genoss, stellen wir hier noch fest, aber dass er zu den bedeutendsten Weinen Spaniens gehört, halten wir eingangs schon einmal fest. 63.800 Hektar Rioja-Anbaugebiet mit mehr als 1200 Bodegas (Weingüter) und deren durchschnittlicher Jahresertrag von ca. dreihundert Millionen Liter Wein, sprechen eine deutliche Sprache.

Seine Bedeutung für den spanischen Weinhandel und dem Rioja-Anbaugebiet

Tempranillo gehört zu den am häufigsten angebauten Rotweinreben Spaniens. Der so hochgeschätzte Rioja, Botschafter des spanischen Weines auf der ganzen Welt, besteht zu großen Teilen aus dieser geheimnisumwitterten Erfolgsrebe Spaniens. Sie ist einer der Garanten für die hohen Exportzahlen im spanischen Weinhandel. Im ständigen Gerangel mit Frankreich und Italien um Platz eins, als Exportweltmeister, liegt Spanien immer ganz weit vorne. Gesicherte Zahlen, von der OIV, „Organisation Internationale de la Vigne et du Vin“ (Internationale Organisation für Rebe und Wein), sieht Spanien ganz vorne, was nicht zuletzt dem hohen Anteil der weltbekannten Rioja-Weine zu verdanken ist.

Verbreitung, Relevanz und Akzeptanz

Die zweithäufigste, in Spanien angebaute Rebe, der Tempranillo, hat sein Hoheitsgebiet im Rioja sowie den angrenzenden Appellationen. Dort wird seit alters her der Tempranillo als autochthone Rebe angepflanzt und kultiviert. Er hat einen Volumenanteil von ca. 60-90 Prozent an allen Riojaweinen, außer denen, die reinlagig ausgebaut werden.

Sogar der französische Erfolgswinzer Chapoutier, dessen Tochter Mathilde Chapoutier im Rioja sehr erfolgreich Wein anbaut, ist von der Rebe angetan. Der international tätige Weinpapst Michel Chapoutier, bekannt für sein Fable für reinlagige Weine, und seien die Lagen noch so klein. Er hat den Ausbau der Tempranillo-Weine mit neuem Input versorgt, wovon die Riojaweine seiner Tochter deutlich profitieren. Spanische Weingrößen, wie die Bodegas CVNE, Riojanas, Herederos del Marqués de Riscal, La Rioja Alta, López Heredia-Viña Tondonia, Marqués de Murrieta, Faustino, Marqués de Cáceres, Paternia und Muga gelten als Klassiker der großen DOC Weine aus dem Rioja.

Kleine, aber feine Tempranillo Weingüter

Bekannte Einzellagen, die sich seit der 90er Jahre entwickelt haben und das hohe Potenzial der Tempranillo-Rebe perfektionieren, sind die Bodega Finca Valpiedra aus der Bujanda-Dynastie, die typischen Riojas (Paisajes) von Miguel Angel de Gregorio, der sich als Spaniens Antwort auf Chapoutier sieht, und aus kleinsten Lagen, Weine mit einem ganz besonderen Charakter kreiert.

Die reinlagigen, oft sehr kleinen Kontingente an Tempranillo erreichen teils Preise, die an die großen Garagenweinen erinnern, die, seit sie Einzug in die Weinwelt hielten, für spektakuläre Preisentwicklungen bei Sammlern und Genießern sorgen.

Warum ist der Tempranillo so beliebt?

Was der Winzer mag:

Der Tempranillo ist eine robuste Rebe, die bei mäßigem Wasserhaushalt und nicht allzu praller Sonne auf fast jedem Boden gedeiht. Schon ihr Name Tempranillo (temprano = früh) weist auf ihre Eigenschaft hin, früher als andere Reben, einen erntereifen Fruchtstand zu erreichen. Die pflegeleichte Rebe leitet meist die Lese ein und ist bereits verarbeitet, bevor andere Sorten gelesen werden. Sie entzerrt die schwere Lese- und Kellerarbeit, was den Winzer entlastet und sein Man-Power-Aufgebot verringert. Die darauf folgenden Garnacha-Reben liefern den Wein für ein beliebtes Pairing. Tempranilloweine sind häufig eine Cuvèe mit Garnachawein oder Mazuelo, einem Spross der Cabernet-Familie. Tempranillo ist ein früher Wein, der auch als junger Wein schon bekömmlich ist und seine Reize preisgibt. Seine angenehme Frische und die verhaltenen, süßen Tannine machen ihn jung trinkbar und für den Winzer schnell verkäuflich.

Was der Weinliebhaber mag:

Tempranillo ist als junger Wein sehr bekömmlich und in ausreichender Menge, in angenehmen Preissegmenten, verfügbar. Der Alkoholgehalt ist eher gemäßigt, er bewegt sich zwischen 11 und 13 Prozent, was die meisten Bedürfnisse erfüllen dürfte. Seine verhaltene Süße und der geringe Säuregehalt machen ihn zu einem Begleitwein für viele Anlässe und Speisefolgen. Sein verhaltenes Rot verdichtet gegebenenfalls ein dunkelroter Garnachaanteil, für den Liebhaber dunkler Weine. Für eine deutliche Säurebetonung sorgt zum Beispiel ein Mazuelo, der, mit seinen Caberneteigenschaften, die fruchtigen Aspekte des Tempranillo eindrucksvoll zum Ausdruck bringt. Im Barrique gereift zeigt der Tempranillo was in ihm steckt. Er eignet sich hervorragend für den Holzausbau, wobei wertvolle Tannine eingebunden werden, die ihm seinen typischen Charakter verleihen.

Was der Weinliebhaber wissen sollte: 

Ab wann ist ein Tempranillo-Wein trinkbar?

Die ersten Tempranillos gibt es bereits im Folgejahr, nach der Lese. Sie firmieren unter „Joven“ (jung), was sie als jungen Wein klassifiziert.

Wann erlangt ein Tempranillo den Zenit des Reifeprozesses?

Diese Frage kann nicht, ohne ein fundiertes Hintergrundwissen über die Rebe, ihr Alter, das Lesegut, den Tanningehalt, den Säuregehalt oder Restsüße, beantwortet werden. Pauschalaussagen sind fadenscheinig, sodass man darauf besser verzichtet. Folgende Aussage ist in weiten Teilen bei allen Weinen, also auch bei Tempranillo, richtig.

Tanninreiche Weine sind, ebenso wie süße Weine, lagerfähige Weine, die über Jahre und Jahrzehnte ihre Qualität beibehalten und oft sogar verbessern. Je tanninreicher bzw. süßer ein Wein ist, umso länger ist er haltbar. Ein weiterer Faktor ist der Säuregehalt, der antibakteriell wirkt und so dem Bakterienwachstum entgegenwirkt. Folglich, je höher der Säuregehalt, desto länger kann ich den Wein lagern. Alkohol wirkt ebenfalls der Bakterienbildung entgegen und verzögert somit das Altern des Weines. Ergo, je höher der Alkoholgehalt (mind. Ca. 12-13%), umso länger ist die zu erwartende Lagerzeit.

Der Vollständigkeit halber noch einen Schwenk zu den Spezialisten. Bei den Klassikern unter den Weinen, den Beerenauslesen, den Eisweinen, den Trockenbeerenauslesen und den süßen Auslesen ist der hohe Alkoholgehalt nicht zwingend erforderlich. Diesen Weinen kommt ihr hoher Zuckergehalt zugute, der ein hervorragendes Konservierungsmittel darstellt.

Tipp zur Trinkreife von Tempranillos:

Die meisten Weine/Tempranillos haben bereits beim Kauf ihre Trinkreife erreicht (ca. 90-95% der Weine), sodass eine Lagerung keinen Sinn ergibt. Lagert man einen bereits trinkreifen Wein, so riskiert man einen Totalverlust, weil die private Lagerung selten optimal verläuft. Wer einen Tempranillo lagern möchte, der kommt um ein aufklärendes Gespräch mit seinem Winzer oder Weinhändler nicht herum.

Was der Kellermeister für den Reifeprozess tun kann:

Er gibt dem Wein Oxidations-Hemmer zu.

Das sind Sulfide, die in Form von schwefelhaltiger Säure oder Granulaten zugegeben werden. Der erhöhte Schwefelgehalt reduziert die Mikroorganismen-Bildung sowie die sich schnell entwickelnden Essigsäurebakterien und wirkt der Oxidation sinnvoll entgegen.

Er stellt eine Cuveè zusammen

Eine weitere Form der Haltbarmachung ist die Zusammenstellung einer Cuveè, bei der dem Tempranillo Weine zugesetzt werden, die von Haus aus bereits tanninreich sind und somit über Lagerpotenzial verfügen. Ein Grund dafür, dass man den Tempranillo häufig in Kombination mit Cabernet Sauvignon oder Syrah findet.

Fasslagerung oder Flasche?

Als Lagerort ist nur die Fasslagerung sinnvoll. Der tanninarme Jungwein wird dort mit Tanninen angereichert und erhält in den alten Eichenfässern seinen typischen Geschmack sowie das Rüstzeug für eine jahrelange Lagerung. Der Jungwein „Joven“ wird sofort in Flaschen gefüllt und dient in den folgenden Monaten und ca. bis zu 2 Jahren, als guter Tafelwein.

Wo hat diese Ausnahme-Rebe ihren Ursprung, woher kommt sie?

Tempranillo, das Synonym für Spanische Weine, für weite Lagen im Rioja, Ribera del Duero, Valdepeñas, dem Penedes oder La Mancha und Navarra, hat viele Väter, wenn man allen Geschichten Glauben schenkt. Nach jahrelangem Gerangel um die Herkunft der Rebe bildete sich die vorherrschende Meinung heraus, dass sie vom Spätburgunder abstammt. Diese Information galt lange Zeit als gesichert. 2012 nahm sich ein Gentechnik-Labor der Frage erneut an. Umfassende Untersuchungen ergaben eine eindeutige Antwort auf die lang kursierende Frage nach der Herkunft.

Die Offenbarung

Die umschwärmte Tempranillo-Rebe ist eine spontane Kreuzung von der weißen Rebsorte Albillo Mayor mit der roten Benedicto. Nachdem alle Zweifel ausgeräumt sind, stellt sich die Frage:

Wie kommt der Tempranillo nach Spanien?

Von all den kursierenden Gerüchten, hat sich die logische und geschichtlich belegte Version als Tatsache herausgebildet.

Spanien im Mittelalter. Große Teile Spaniens waren zu dieser Zeit, über mehrere Jahrhunderte, von der arabischen Welt besetzt und geprägt. Mit der Vertreibung der Araber wurde der Weg frei, die besetzten Gebiete neu zu besiedeln. Mönche nutzen den neuen Freiraum dazu, ihren Glauben weiterzugeben, zu siedeln und die wiedergewonnenen Böden zu bearbeiten. In diesem Zusammenhang kamen auch französische Zisterzienser-Mönche in das Rioja-Gebiet. Sie erbauten ihr Ordenshaus und bauten an den Ufern des Ebro Wein an. Hier gedieh um 1400 der erste Tempranillo Spaniens.

Wie kamen Zisterziensermönche in den Besitz der Reben?

Der Zisterzienserorden hat seinen Stammsitz in Frankreich, im Burgund. Unfern der Weinbaulegende Cluny entstand 1098 das Kloster Cîteaux (lat. Cistercium, dt. Zisterze), das bis heute der Stammsitz des Zisterzienserordens ist. Der relativ späte Orden entstammt dem westlich orientierten Benediktinerorden. Die Weinbaukunst der Ordensbrüder war legendär und wurde schriftlich, also nachvollziehbar, dokumentiert. Aus diesem Wissen heraus haben die Mönche die Tempranillo-Rebe gezüchtet und reisenden Mönchen mitgegeben, die sie im heutigen Rioja erfolgreich anbauten.

Schnell stellte sich heraus, dass diese Rebart perfekte Eigenschaften für das Rioja-Gebiet aufwies. Sie war früh reif, früh trinkbar und eignete sich für lange Lagerzeiten. Die Qualität litt durch Transport und Handel nicht so sehr, wie die anderer Sorten, sie war wie gemacht für Spanien und den sich entwickelnden Handel. Mit den Jahren entwickelte sich eine authochone Art der Rebe, die auch in anderen Regionen hohen Anklang fand. Der weiten Verbreitung der Tempranillo-Rebe sind auch die vielen Synonyme geschuldet, unter denen sie heute gehandelt und angebaut wird.

Verbreitung und Synonyme

Je nach Region und Land gibt es viele andere Namen für diese Rebsorte:

 

in Ribera del Duero: Tinta del País, Aragonés, Tinto Fino

im Douro-Gebiet in Portugal: Tinta Roriz

im Alentejo (östlich von Lissabon): Aragonês oder auch Aragonêz

in La Mancha und Valdepeñas: Cencibel

im Weinbaugebiet Toro: Tinto Fino oder Tinta de Toro

in Katalonien: Ull de Llebre bzw. Ojo de Liebre

in Argentinien: Tempranilla

Weitere Synonyme finden Sie bei Wikipedia.

Tempranillo – Ein Liebling der Bohème und High Society

Nur selten hat es eine Rebart so eindrucksvoll geschafft, in all ihren Erscheinungsformen, Ausbauarten und Zusammenstellungen, so viele Gesellschaftsschichten zu gleichen Teilen zu befriedigen. Dies ist sicher den hohen Erträgen und der häufigen Präsenz der Rebe geschuldet, aber auch dem Umstand, ein sehr früh trinkbarer Wein zu sein, der ohne aufwändige Kellerarbeit seine Finessen zeigt. Dass der Tempranillo darüber hinaus noch ein Lagerwein ist, der durch den Barriqueausbau zu höchsten Ehren geadelt werden kann, macht ihn zum beliebten Alleskönner in der Weinszene.

Kulinarische Küchenkunst & Tempranillo 

Als Speisebegleiter ist dieser Wein stets die rechte Wahl. Seine angenehme, unaufdringliche Art unterstützt mit weichem Aroma leichte Speisen und raffinierte Salate. Im Barrique ausgebaut, als Crianza, Reserva oder Gran Reserva, begleitet er gemäß seiner Klassifikation und den unterschiedlichen Zeiten unter Holzeinfluss, die gesamte Palette der kulinarischen Küchenkunst. Ein, zu einem herzhaften Fleischgericht, angebotener Gran Reserva, kann es selbst mit hohen Fettanteilen aufnehmen und neutralisiert diese mit seinen betonten Tanninen. Der Crianza, weniger tanninreich aber bereits deutlich gereift, ist der perfekte Wein zu einem Geflügel- oder Fischgericht mit dezenten Soßen.

Geruch und Geschmack von Tempranillo

Die recht einfache Frage ist nicht pauschal zu beantworten. Jung in Flaschen gefüllte Tempranillos unterscheiden sich bedeutend von denjenigen, die im Fass gelagert wurden.

Junge Tempranillo-Weine

Die jungen Weine sind getragen von dezenten Noten der Brombeere, der Heidelbeere, den Kirschvarianten, der schwarzen Johannisbeere und frischen Leders. Die fruchtig, beerigen Noten bewegen sich in einem Umfeld von verhaltenen Säuren und kaum wahrnehmbaren Tanninen. Wenig adstringierend und ohne bedeutendes Finale eignet er sich gut als einfacher Tischwein, der zu vielen Speisefolgen passt. Seine Stärke besteht darin, dass er sofort trinkbar ist, was seine Lagerzeit allerdings sehr begrenzt. Der geringe Säureanteil und die fehlenden Tannine und Fruchtzuckeranteile bieten der Entwicklung von Bakterien keinen ausreichenden Einhalt. Der Wein wird flach, die fruchtigen Noten weichen denen der absterbenden Bakterien und machen den Wein schlussendlich ungenießbar.

Fassausbau

Wird ein Tempranillo im Fass ausgebaut, bildet er einen soliden Körper, schließt wertvolle Tannine ein und entwickelt sich zu einem lange lagerbaren Wein. Je nach Länge der Fasslagerung nimmt er die holzigen Aromen auf, die ihm, aus den alten und/oder neuen Fässern, angeboten werden. Viele Weine genießen eine Zeit in Fässern aus amerikanischer Eiche, andere Kellermeister setzen auf französische Eiche und mit zunehmendem Maße auf Eiche aus osteuropäischen Wäldern. Jede Holzart bringt andere Aromen ein, was findige Winzer nutzen und den Wein mit mehreren Holzarten in Berührung bringen.

Das Resultat sind Crianza, Reserva oder Gran Reserva-Tempranillo-Weine, je nach Länge der Lagerzeiten im Fass.  Diese veredelten Weine zeigen bereits an der Nase deutlich die entwickelten Aromen von Waldbeeren, überreifen schwarzen Johannisbeeren, erdigen Trüffelnoten, schweren Gewürzen, bis hin zu mineralischen Nuancen. Am Gaumen zeigen sie sich von vornehmer Tiefe und mit weichen, samtigen Tanninen. Das Holz hat alle Ecken und Kanten geglättet, Aromen eingebracht und andere bei ihrer Entwicklung unterstützt. Es ist eine herrliche Balance entstanden, die ein eindrucksvoller, lang anhaltender Nachhall begleitet und der Nase noch einen Hauch von feinen Röstaromen und altem Leder beschert.

Die Empfindung der einzelnen Noten und Aromen ist sehr individuell, jeder Mensch empfindet sie anders. Schulen Sie sich in der Sprache des Weines, probieren und empfinden Sie, tauschen Sie sich mit anderen Weinfreunden aus und besuchen Sie verschiedene Weinproben. Das ist der Weg zum persönlichen Empfinden, Ihrem persönlichen Lieblingswein und dessen verbaler Beschreibung. Das macht Spaß, machen Sie mit!

Geschmacks-Referenzen

Als Referenzweine für die o.g. kleine Einführung dienten ein 2015er Joven-Tempranillo aus dem Anbaugebiet Aldea und ein 2011er D.O.P. Gran Reserva aus Utiel-Requena sowie ein 2012er D.O.C. Crianza aus dem Rioja (El Coto) und der 2004er D.O.Ca. Gran Reserva von Remírez, der mit 100 Parker-Punkten glänzt.

Was der Weinliebhaber über Aromen wissen sollte:

Das Spektrum von Aromen wird immer von der Rebart, dem Jahrgang, dem vorherrschenden Terrroir und der Art der Bearbeitung, der Art der Lese, (Entrappung, etc.), des Gärvorgangs und dem Umgang mit dem fertigen Wein (Flaschenabfüllung oder Fassausbau) beeinflusst.

Wir unterscheiden zwei Komponenten: Die Primäraromen und die Sekundäraromen

Die Primäraromen sind diese, die von der Traube selbst bereitgestellt sind (Handling, Bearbeitung, Weinbergarbeit)

Die Sekundäraromen sind diese, die durch die Gärung, die Alterung und die Art der Lagerung entstehen.

Einen ausführlichen Bericht zu den Themen, Aromen – Verkostung und Qualitätsmerkmale, lesen Sie demnächst hier.

Fazit zur Tempranillo Traube:

Der Tempranillo ist in Spanien der zweithäufigste Wein, er bestimmt deutlich die Weine aus dem Rioja-Gebiet, die weltweit berühmt und gefragt sind. Seine Herkunft aus dem Weinland Frankreich ist genetisch nachgewiesen und geschichtlich belegt. Seine Beliebtheit verdankt er seiner frühen Reifezeit, der frühzeitigen Trinkbarkeit und seinem enormen Potenzial, das er während einer Barrique-Reifung erlangt. Die gesamte Palette seiner Erscheinungsformen macht ihn zu einem wertvollen Partner in Gastronomie und Weinhandel.

Tipp: Den wertvollsten Eindruck, den der Weinfreund von einem Wein gewinnen kann, ist der selbst erworbene. À votre santè! Salud!

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Guenter J. Lehnen

Guenter J. Lehnen

Sehr geehrter Leser, Mein Spezialgebiet sind die europäischen Weine, Weinbau, Weinausbau und die dazu gehörige Technik. Ich schreibe Texte für Winzer, Winzergenossenschaften und Weinverkäufer, die eine passende, aussagekräftige Beschreibung für ihre Weine benötigen. Meine Texte beschäftigen sich im Wesentlichen mit Weinbaugebieten, deren Weine, Besonderheiten und ihren kulturellen sowie kulinarischen Leckerbissen. Guenter J. Lehnen

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