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Wein als Anlage

Jean-Philippe Weisskopf und Philippe Masset waren es, die an den ersten Weinauktionen in den USA teilnahmen und die Preise von 1996 bis 2009 aushandelten.

Die Uni Freiburg teilte mit, dass der Aktienindex von 1996 bis 2000 stärker als der allgemeine Weinindex anstieg. Doch ab 2001 bis 2003 sanken die Aktien sehr stark ab, der Weinindex stieg an. Und das kontinuierlich und immer weiter. Sogar die Terroranschläge in New York hatten große Folgen auf die Preise des Weines gehabt.

Der Wert des allgemeinen Weinindex verdoppelte sich von 2005 bis 2008 sogar. Ab Mitte 2008 bis Anfang 2009 fiel der Index allerdings wegen der Finanzkrise um enorme 17 Prozent. Gleichzeitig stürzte auch der Russell 3000 um fast die Hälfte, genauer gesagt um 47 Prozent, ab.

Während wirtschaftlich guter Zeiten erzielten die Weine sehr hohe Renditen und in den Krisenzeiten waren diese Geldanlagen mit dem Wein nur einem sehr geringen Risiko ausgesetzt. Sehr wertvoll waren damals Weine aus Frankreich. Wirklich edle Weine kostet sogar weit über 200 Dollar oder gar 400 Dollar pro Flasche. Der Chateau Petrus oder der Chateau Haut-Brion verdreifachte oder vervierfachte sich im Preis in den 13 Jahren. Während der Finanzkrise verloren diese Weine allerdings um einiges mehr als die günstigen Weine.

Die weiteren einzelnen Weinregionen folgen dem Kurs, welcher stetig aufwärts fuhr, allerdings waren die Unterschiede zwischen den Anbaugebieten sehr groß. US-amerikanische Weine stiegen um 62 Prozent, italienische Weine sogar um 125 Prozent. Französische Weine schnitten noch viel besser ab, beispielsweise der Bodeaux und Burgunder verdoppelte den Wert, Cotes du Rhone verdreifachte ihn sogar.

Fakt ist also, dass sich nicht nur das reine Trinken von Wein lohnen kann, sondern dieser auch eine perfekte Geldanlage sein kann.

 

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